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Männergesundheit | Testosteronmangel

Testosteron - mehr als nur ein Sexualhormon.

Ein Sexualhormon im Fokus.

Testosteron ist ein Hormon, welchem im gesamten Körper unterschiedliche Aufgaben zukommen. Als Sexualhormon vollzieht es während der Entwicklung des Mannes die typischen Veränderungen, die den Mann zum Mann machen. Außerdem wird durch Testosteron die Libido, also das sexuelle Verlangen, erzeugt und gesteuert. Im Hirn und im Rückenmark beeinflusst es Neurotransmitter und bestimmt damit das Auftreten von Erektionen. Im Penis steuert Testosteron den Aufbau der glatten Muskelzellen, die den Bluteinstrom während der Erektion gewährleisten.

Darüber hinaus ist Testosteron für die Zeugungsfähigkeit bei der Spermienbildung eminent wichtig. Außerhalb der Geschlechtsorgane spielt Testosteron eine wichtige Rolle beim Knochenstoffwechsel. Mittlerweile ist auch bekannt, dass Testosteron ein Schlüsselhormon bei der Entstehung von Diabetes und dem Metabolischen Syndrom darstellt. Außerdem hat es eine zentrale Rolle beim Muskel- und Fettstoffwechsel. Des Weiteren wirkt Testosteron bei der Blutbildung und als gefäßschützendes Hormon durch Aktivierung von Gefäßreparatur-Zellen.

„Testosteron ist der Monstertruck unter den männlichen Hormonen.“

Dr. Oliver Gralla

Bei dieser Fülle an wichtigen Funktionen ist es nicht verwunderlich, dass ein Mangel an Testosteron Schaden anrichten kann.

Im Alter kommt es zwangsläufig zur Abnahme von Testosteron. Sollte das Testosteron einen – individuell unterschiedlichen – Wert unterschreiten, können hierdurch bestimmte Symptome verursacht werden:

  • Erektionsstörungen
  • Libidoverlust
  • Ejakulationsstörungen
  • Verkleinerung des Penis
  • Depressive Verstimmung
  • Schlafstörungen
  • Schnelle Ermüdbarkeit
  • Verlust an Muskelkraft
  • Gewichtszunahme
  • Hautveränderungen
  • Verlust der Körperbehaarung
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Hitzewallungen

„Testosteronmangel können sich durch körperliche Symptome, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen und im Liebesleben zeigen.“

Dr. Marc Birkhahn

Durch spezielle Fragebögen, gezielte Gespräche, klinische Untersuchungen und geeignete Laboruntersuchungen kann das Beschwerdebild gut eingegrenzt werden.
Nach Ausschluss von Kontraindikationen und  Beschwerden wird über Möglichkeiten und Gefahren einer Hormonsubstitution beraten. Hierzu stehen verschiedene Darreichungsformen zur Verfügung. Neben einem Gel, welches sich der Patient täglich selbst auftragen kann, besteht die Möglichkeit von Depot-Spritzen, die monatlich oder alle drei Monate vom Arzt gegeben werden.

Bei Beginn der Behandlung mit Testosteron-Präparaten werden die Patienten zunächst engmaschig überwacht (Blutbild, Leberwerte, PSA-Wert, rektale Untersuchung, transrektaler Ultraschall), anschließend reicht eine jährliche Kontrolle aus.

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